Semperit: Konzernzwischenbericht zum 3. Quartal zeigt deutlich verbessertes EBITDA – EBIT und Ergebnis nach Steuern nach Sondereffekten im Sektor Medizin negativ

19.12.2019 (Presseinformation)

  • Konzernumsatzrückgang um 2,7% auf EUR 652,2 Mio.
  • EBITDA stieg nach Sondereffekt auf EUR 60,4 Mio., EBITDA-Marge auf 9,3%
  • Wertminderungsbedarf im Sektor Medizin: EUR 46,8 Mio.
  • Konzern-EBIT nach Wertminderung im Sektor Medizin bei EUR –13,7 Mio., EBIT-Marge bei –2,1%
  • Bereinigtes EBIT bei EUR 29,0 Mio., bereinigte EBIT-Marge bei 4,4%
  • Ergebnis nach Steuern: EUR –34,1 Mio., bereinigt EUR 8,6 Mio.


Wien/Österreich, 19. Dezember 2019 – Die börsennotierte Semperit Gruppe hat das operative Ergebnis bei steigender Rentabilität auf EBITDA-Ebene in den ersten drei Quartalen 2019 deutlich verbessert; die Umsatzentwicklung war leicht rückläufig. Der Konzernumsatz verzeichnete in den ersten drei Quartalen 2019 einen Rückgang von 2,7% auf EUR 652,2 Mio. im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Das EBITDA stieg von EUR 41,9 Mio. in den ersten drei Quartalen 2018 auf EUR 60,4 Mio. in den ersten drei Quartalen 2019. Bereinigt um die Sondereffekte stieg das EBITDA von EUR 45,8 Mio. im vergangenen Jahr  auf EUR 56,4 Mio.  bis zum dritten Quartal 2019 . Die EBITDA-Marge stieg in den ersten drei Quartalen 2019 von 6,3% auf 9,3% und spiegelt damit die durch den Restrukturierungs- und Transformationsprozess verbesserte Profitabilität wider (bereinigt: 8,6% gegenüber 6,8% im Vorjahr). Damit konnte bereits am Ende des dritten Quartals der Gesamtjahreswert 2018 übertroffen werden.

Im Sektor Medizin wurde aufgrund aktueller Erkenntnisse zum Wettbewerbsumfeld des Medizingeschäftes ein Wertminderungsbedarf in der Höhe von EUR 46,8 Mio. festgestellt. Hintergrund ist, dass die Investitionsintensität der wesentlichen Wettbewerber durch Kapazitätsaufbau und Produktionsautomatisierung über die Erwartungen hinaus gestiegen ist und sich das Marktumfeld überaus dynamisch entwickelt. Obwohl das Segment Sempermed bei der Verbesserung der operativen Leistungskennzahlen schneller als geplant vorankommt, ist zu erwarten, dass Überkapazitäten am Markt und daraus resultierender Preisdruck die Profitabilität deutlich negativ beeinflussen werden.

Das Konzern-EBIT verbesserte sich in den ersten drei Quartalen 2019 auf EUR –13,7 Mio. nach EUR –45,5 Mio. im Vorjahr. Die EBIT-Marge lag bei –2,1% nach –6,8%. Bereinigt um die Sondereffekte  lag das EBIT bei EUR 29,0 Mio. gegenüber EUR 17,5 Mio. im Vorjahr, die bereinigte EBIT-Marge verbesserte sich auf 4,4% gegenüber 2,6% im Vergleichszeitraum des Vorjahres.   

Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich in den ersten drei Quartalen 2019 auf EUR –34,1 Mio. gegenüber EUR –72,9 Mio. für die ersten drei Quartale 2018. Das Ergebnis je Aktie betrug EUR –1,66 nach –3,68 in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Bereinigt um die Sondereffekte betrug das Ergebnis nach Steuern EUR 8,6 Mio. gegenüber EUR –9,9 Mio. in der Vergleichsperiode.

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Über Semperit
Die börsennotierte Semperit AG Holding ist eine international ausgerichtete Unternehmensgruppe, die in den Sektoren Medizin und Industrie hochspezialisierte Produkte aus Kautschuk entwickelt, produziert und in über 100 Länder weltweit vertreibt: Untersuchungs- und Operationshandschuhe, Hydraulik- und Industrieschläuche, Fördergurte, Rolltreppen-Handläufe, Bauprofile, Seilbahnringe und Produkte für den Eisenbahnoberbau. Die Zentrale des österreichischen Traditionsunternehmens, das seit 1824 besteht, befindet sich in Wien. Die Semperit Gruppe beschäftigt weltweit rund 7.100 Mitarbeiter, davon rund 3.800 in Asien und rund 900 in Österreich (Wien und Produktionsstandort Wimpassing, Niederösterreich). Zur Gruppe gehören weltweit 14 Produktionsstandorte sowie zahlreiche Vertriebsniederlassungen in Europa, Asien, Australien und Amerika. Im Geschäftsjahr 2018 erzielte der Konzern einen Umsatz von 878,5 Mio. EUR sowie ein bereinigtes EBITDA (ohne Sondereffekte) von 50,3 Mio. EUR.


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