Schäden vermeiden - Sicherheit gewährleisten
Schadhafte Hydraulik-Schlauchleitungen können einem Unternehmen nicht nur unerwartete Kosten verursachen, sondern unter Umständen auch zu folgenschweren Unfällen führen - vermeidbare Folgen bei Aufmerksamkeit und Früherkennung bereits aufgetretener Schäden.
Vorraussetzung für den sicheren Betrieb
- Wahl der Schlauchleitungen entsprechend dem Betriebsdruck, den Einsatzbedingungen und der Nennwerte
- Einsatzbereiche gemäß einschlägiger Normen oder sonstiger Regelungen
- Fachgerechte Einbindung, richtige, sorgfältige Verlegung
- Sofortiger Ersatz beschädigter Schlauchleitungen
Hauptursachen von Beschädigungen
- Mechanische Verletzung
- Zu starke Biegung
- Extremer Zug
- Überdurchschnittliche Verdrehung
- Quetschung
- Ungeeignetes Medium
Mögliche Folgen von Beschädigungen
- Verletzung der Außenschicht bis zur Stahldrahteinlage, dadurch kann es zu Korrosion der Drahteinlagen kommen
- Verformung oder Versprödung der Außenschicht
- Beschädigung oder Deformation der Schlaucharmatur
- Möglichkeit des Platzens
Regelmäßige Prüfung zur Früherkennung von Schäden auf
- Einwandfreien Zustand der Schlauchaußenschicht - keine Risse, Blasen, Verformungen, Abrieb- oder Knickstellen
- Ordnungsgemäße Armaturenmontage
- Fachgerechte Verlegung - extreme Knickung, zu starke Zugbeanspruchung, gewaltsame Verdrehung vermeiden
- Kontrolle der Dichtheit
Verfahrensablauf beim Auswechseln von Leitungen
- Sicherstellung des drucklosen Zustandes
- Überprüfung, ob die Ersatzleitung dem Original bzw. der Spezifikation entspricht
- Einbau der Ersatzleitung
- Wiederherstellen des Betriebsdruckes
- Überprüfung der Dichtheit
